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Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Montag, 14. Juni 2010

Sommerlemonade


Erfrischende Früchte fließend genießen.

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Rezept: Zitronenlimonade mit Orange und Minze
2 große Zitronen
1 mittelgroße Orange
1/2 Tasse (125g) Zucker
4 Tassen (1l) Wasser
12-16 frische Minzblätter
Eiswürfel, zum Servieren

Zitronen und Orangen auspressen und den Saft in einen Glaskrug füllen. Zucker, Wasser und Minzblätter zugeben und verrühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Mit Eiswürfeln servieren.

Ergibt etwa 1 Liter (ohne Eis).

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Tipp: Grapefruitsaft hinzufügen.

Sonntag, 13. Juni 2010

gedankentief


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Ich wandere so durch die Zeit. Im Moment will ich nur so schnell wie möglich so viel wie möglich Zeit hinter mich bringen. Ich liebe weiße Wände und weiße Luft mit blauer und beiger Bettwäsche und gestreiften Pyjamas. Solche Tage sind schön. Aber ich fühle mich wie der Steppenwolf. Wie ein Alleingänger. Zu viel weiße Wand. Noch zu viel unbeschrieben. Zu viel Zeit, die unbeschrieben bleibt. 'Nur wenig kann mich so glücklich machen, wie Drogen zu nehmen', höre ich dann Menschen in Serien flüstern. Irgendwie habe ich das Gefühl, gerade keinem Schicksal mehr ausgeliefert zu sein. Alles leer, mal wieder. Dann wartete ich auf einen Anruf und meine Zukunft scheint so wunderbar. Ich habe keine Lust mehr auf Gegenwart und diese ganze Unlust zeigt sich selbst jetzt, in diesem Moment, da ich nur schreibe und nicht einmal weiß, worüber. Ich warte auf Lebenszeichen von bestimmten oder auch nur von einer bestimmen Person. Und weiß gleichzeitig, dass ich mich nur von irgendwelchen Menschen abhängig mache und das will ich gar nicht und das tue ich auch nur, weil ich gerade nichts anderes zu tun habe. Wobei ich natürlich schon etwas anderen zu tun hätte. Konjunktiv, zu viel. Mal wieder.

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selbstsuche unendlich


Ich bin zu weit gegangen. Egal was jetzt kommt, ich bin zu weit gegangen und jeder nächste Schritt kann nur ein Rückschritt sein, weil ich schon zu weit lief und es nicht weitergeht auf diesem Weg, von dem ich schon abstürzte.

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Immer in meinem Leben ist es so. Vielleicht ist das hier nur die Rohschrift zu meinem richtigen, erfüllten Leben, denke ich und frage mich, woher ich diesen Gedanken kenne...


Samstag, 12. Juni 2010

scheinend


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Wieder träume ich von den Schienen, dich ich entlang laufe, auf den Zug zu, der Zug, der mich befreit. Ich laufe und träume. Träume und laufe. Ich träume, dass ich laufe, und während ich laufe, träume ich davon, wie es sein wird, endlich nicht mehr zu sein. Es wird schön sein. So schrecklich schön wie das Leben, nur dass es dann endlich nicht mehr so weh tut.


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Das ist Leben. Irgendwie.

Freitag, 11. Juni 2010

Ich habe das Gefühl, dass sie zunehmend bizarrer wird. Ist das ausschließlich Inszenierung?

polaroïd

Mein Herz schlägt für...


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Pochpoch Bumbum. Das ist mein Herz.


Donnerstag, 10. Juni 2010

selbstsuche II


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Ich habe den Großteil letzter Nacht in Nicks Auto verbracht, vor dem Fahrersitz kniend, Mascara verschmiert, schmetternde Musik, Stimmen in meinem Kopf, mit einer Flasche billigen Wodka. Weiße Linien auf meinem Armaturenbrett. Bitte, jemand muss mir sagen, dass das normal ist.

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Mittwoch, 9. Juni 2010

selbstsuche I


Meine Gedanken sind ein Sammelalbum. Ich sammele alles zusammen, ob es passt oder nicht, ob es Sinn macht oder nicht. Gerade passt es mal wieder nicht. Und Sinn macht es sowieso nie.

Mein Herz schlägt schnell und hart gegen meinen Brustkorb. Ich schnappe nach der kalten Luft. Und atme weiße, zarte Schleier in die schwarze Nacht. Sie ziehen auf an ferne, verborgene Horizonte. Manchmal zerfallen sie in viele, kleine, grelle Fünkchen. Sterne am Nachthimmel.

Das alte, ausgeleierte T-Shirt klebt an meinem Rücken. Ich spüre, wie sich Schweißperlen lösen, von der Stirn über meine Wangen bis zum Kinn rinnen, weiter am Hals herunter, bis sie schließlich in den Baumwollstoff sickern. Der schwarze Kiesweg unter mir färbt meine Schuhe. Mit jeder Bewegung spüre ich den eiskalten Schmerz in meinen Knien.

Ich renne. Ich laufe nicht, ich jogge nicht, ich renne.

Ich renne so schnell ich kann und noch schneller. Ich lasse alles hinter mir, aber das hört nie auf. Es fühlt sich an, als würde ich davonfliegen, aber das tue ich nicht. Es liegt ein weiter Weg hinter mir. Und ein noch weiterer vor mir.

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Samstag, 5. Juni 2010

sinnlos



Ist das ein Lebensziel? Erzähl doch mal.

Und sie erzählte viel davon. Ich verstand wenig.

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Mittwoch, 2. Juni 2010

Auf der Schulter liegende Haare zeigen Hunger an.



Axolotl Roadkill.

Warum ich das Buch angefangen habe, war das Alter.
So wie auch bei Frühling und so.




Lest das hier und vielleicht auch mal hier, das. Und guckt das hier.

Ich denke: Copyright-Drama sehr effektiv für die Publizität. Sie kann gut reden.
Wirr-Warr-Buch.
Ich frage: Charlotte Roche-Ersatz?
Find ich gut: Konnte Vampire verdrängen.
Ich will: Torpedo (Film) gucken.