Mein Bild
Germany
Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

dazwischen


Mein Bauch voller zusammengequollener fadenziehender Süßmasse. Seit Tagen. Eine Frau mit leuchtend roten Lackschuhen vor mir im Bus, außergewöhnliches Leuchten, welches ich, als sie aussteigt, in den roten Schuhen einer anderen Frau wiederfinde. Eine Hand an der Haltestange neben meinem glühenden Kopf, lange, schmale Finger gehüllt in dunkle Fleecehandschuhe, angès b.


Innere Leere wäre recht schön, jetzt gerade, nur kurz. Oder es ist gar nicht die innere Leere, die schön wäre, äußere Leere wäre viel schöner. Ausradieren der Außenwelt, um die Innenwelt sichtbar zu machen. Dazu will ich noch mehr sagen, mache ich bald mal.


Auf der Suche nach dem großen, stets sich vermehrenden Vielleicht. Ich mag das gar nicht, immer dieses Vielleicht und dann so viel Eigentlich.


Zu viele Frauen mit Kinderwagen. Seit Tagen. Zu viele unerfüllte Erwartungen, die sich in meinem Kalender häufen. Erwarten, warten. Angst Angst Angst. Aber gar nicht primär. Unzufriedenheit. Innerer Frieden. Wo wo wo.


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Ich schreibe schlecht.

Ich muss schreiben, dass ich schlecht schreibe, damit ich mich besser fühle, weil ich dann glaube, mich selbst und das, was ich schreibe distanzierter betrachtend zu verkaufen. Verkaufen. Wieauchimmer.

Ich hasse mich für meine Durchschaubarkeit. Wenn ich eines gar nicht mag, dann ist es dieses sich-durchschaubar-fühlen. Am meisten mag ich mich, wenn andere mich nicht verstehen.



Donnerstag, 19. November 2009

denn...


Ich dachte:
Als ich sagte, du seist wunderschön, meinte ich den Traum, den ich träumte und in dem du tanztest, denn er war wunderschön.

Und in der Gegenwart:
Ich tanze in keinem Traum. Ich tanze überbewusst. Mit dir. Ich träume, aber ich träume nicht.
Du bist wunderschön.


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auch wenn das hier nichts zur Sache tut: Shirt von UO

Mittwoch, 18. November 2009

schutz



Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte Hüte

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Umfunktionierte Nähutensil-Korbgeflecht-Kästchen-Kasten-Boxen.



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I'd like to spend more time like I did once.


Dienstag, 17. November 2009

coloriert


Meine Hände, kalt und feucht irgendwie. Meine Stirn von Schweiß bedeckt, perlend, schweißperlend irgendwie.

Ich weiß, ich bin stark. Sehr stark. Viel hinter mir. Noch mehr vor mir. Stark sein ist Vorraussetzung. Für alles. Immer eben. Schlechte IQ-Test-Ergebnisse. Relativitätstheorie. Ich lache. Lache ein wenig. Nichts ist lustig. Natürlich. Also lachen. Viel viel lachen. Viel. Hilft wenig. Kommt aber einfach so aus mir heraus.

In glucksenden Geräuschen sitze ich auf dem knaksigen Küchenstühl. Wirre irre Sätze in meinem Kopf, mal wieder. Polyvinylchlorid-Boden und wenig materialgerechte Regalböden, die sich in der Mitte, beladen von dicken Kochbüchern mit dicken Rezepten für dicke Gerichte, durchbiegen. SO biegsam war Miriam aus meiner Grundschulklasse, die konnte Saltos und Rücken-Brücken. Konnte viel. Viel viel viel.



Ich bohre die Fingernägel in die Handflächen. Oft und gerne in letzter Zeit, da wird sich bald noch Hornhaut bilden und niemand wird verstehen, warum sich da Hornhaut bildet und ich werde sagen, dass das wegen der Fingernägel sei. Der Zettel in meiner rechten Hand, dessen Papier schon aufweicht. Unweiches weich. Wildes Umherschwenken mit den Füßen. Das habe ich früher immer bei meiner Oma unterm Küchentisch mit den Füßen veranstaltet und dann gab es immer Ärger für dieses wilde Umhertreten, dabei wollte ich doch nie jemanden treten. Energie loswerden. Gerade habe ich zu viel davon in meinen Körperzellen, zu wenig in meinem Geist. Träge und träger, viel viel viel. Wenig wäre mal ganz schön.


Es ist gerade wieder so vieles eigentlich. Zu viel. Zu oft. Überall ist alles eigentlich. Dabei ist eigentlich eigentlich echt mal uneigentlich.


Ich mag keine Bilder mehr in meinem Kopf haben.

Bilder, die zu Worten werden, viel zu viele Buchstaben und viel zu wenig Satzzeichen. Das ist mein grauer Kopf. Mit weißen und schwarzen chaotisierenden Tupfen.



Sonntag, 15. November 2009

off to berlin


Zwei Tage Berlin.
Nationalgalerie, Hamburger Bahnhof, fünfstündige Stadtrundfahrt, Schlafen in der
alten Feuerwache, Bloggertreffen mit Natascha, viel viel viel.

In Bildern.

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Mit Natascha von rosarot in ihrem persönlichen Berlin.
Danke für die schönen Stunden!

Zerstreute Eindrücke.
So zerstreut wie Berlin vielleicht.


Mittwoch, 11. November 2009

wir



Herauskristallisieren was wirklich bedeutet.


Es bedeutet alles.