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Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.
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Sonntag, 25. Oktober 2009

ringbuch


Eindrücke aus meinem Skizzenbuch, das ich stetig vernachlässige
so wie ich alles vermeintlich Wichtige vernachlässige.

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>>Langeweile Langeweile Langeweile Löcher im Kopf

...denn ich sehe meinen Gedanken zu wie sie Löcher in meine Schädeldecke fressen.

versteckt


Ich weiß nicht, was stimmt, was nicht stimmt, was wahr und was falsch ist, was ich mir einrede und was ich wirklich mit meinen Augen sehe.
Ich weiß gar nichts mehr.
Ich weiß nicht einmal, ob der Satz so stimmt, dass ich gar nichts mehr wisse, denn vielleicht wusste ich schon immer so wenig wie jetzt, eben einfach nichts.
Ich habe festgestellt, dass man noch so viel über einen Menschen wissen und ihn dennoch kein bisschen kennen kann.
Ich verstehe mich nicht mehr. Gar nicht mehr. Ich weiß noch weniger als jemals zuvor, wer ich bin und was ich will.
In dem Sinne: Schule, die du morgen wieder beginnst, gut dass du mich schon bald auf andere Gedanken bringen wirst. Andere Gedanken, die das hier lächerlich machen werden, bedeutungslos.

Sonntag, 18. Oktober 2009

abstrakt


Ich hätte nie damit gerechnet dass es mir so leicht fallen wird. Und dass das, was Veränderung mit sich bringt, so leicht selbstverständlich werden kann.

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Das was wirklich zählt, wird nie selbstverständlich sein. Aber es wird bedingungslos sein.



Freitag, 16. Oktober 2009

schon längst ungültig und lächerlich gewordenes

Ich hoffe, so viel Text überfordert oder langweilt nicht. Aber ich hoffe vergeblich, immer eigentlich.


Nicht viel in diesen Tagen. Keine Kreativität, nur Awards die vermeintlich für kreativ halten. Alles ist so willkürlich. Mal wieder. Kein langes Nachdenken, nur ein wenig Träumen. Nicht so viel träumen wie sonst.


Obwohl ich lange davon geträumt habe, in an den Oberschenkeln etwas schlabbrigen Treggins mit aus den Lederboots herausragenden und sich locker um den Jeansstoof windenden dicken Wollsocken auf seiner Couch zu sitzen. Ein Longtop und ein weiter, Falten werfender Longcardigan. Circleschal.

Warum verbinde ich Idealsituationen (auf seiner Couch zu sitzen wäre in diesem Fall eine Idealsituation) mit Modetrends, denen ich zur Zeit hinterherlaufe?

Ich habe ihm ein Stück von meiner verwirrten Verschobenheit oder vielleicht verschobenen Verwirrtheit erzählt. Dass ich, als ich fast zwei Wochen lang nicht riechen konnte, fürchtete, ihn nie in meinem Leben riechen zu können (und schmecken, aber das wollte ich nicht so ausführen weil ich mir lächerlich vorkam, schade eigentlich). Und ich erzählte ihm am Montag auch, dass ich im Kopf telefoniere. Ich mache eine ganze Menge in meinem Kopf. Und dass ich darin auch mit ihm telefoniere, sogar im Schlaf, das sei gruselig, so sagte er. Habe herumgefragt. Natürlich konnte ich mir Im-Kopf-telefonieren nur von weiblicher Seite als Normalität bestätigen lassen. Natürlich.


Dann dachte ich, zwischen dem zur Zeit reduzierten aber eben noch vorhandenen Träumen und meiner Lieblingsbeschäftigung, dem ausgiebigen Shopping mit zwei Freundinnen, die meine Alles-leerkauf-Wut nicht nachvollziehen wollten, dass er heute Abend meine Träume ernüchtern würde. Endlich einmal wieder. Ein Stück Realität von ihm. Seine Stimme am Telefon. Ich saß auf dem Küchenfußboden, in zerrissenen Jeans und Herrenhemd, nackte Füße mit abgesplittertem Nagellack auf zerschrammtem Parkett, an die Küchenzeile gelehnt und die Knie zum Körper herangezogen, saugte das Kirschwasser aus den Pralinen heraus. Er hatte zuvor per Kurzmitteilung gefragt, ob er "dann doch vielleicht noch anrufen" dürfe. "Dann doch" weil er erst mit seinem schmerzenden Arm ins Krankenhaus fuhr um sich den vermuteten Bruch als Ellbogenprellung bestätigen zu lassen (macht das Sinn?). Exzessiver Sport. Und "dann doch" weil er ja eigentlich gar keine Zeit hatte, die er damit verbringen hätte können, auf seiner Fickwiese zu liegen und mich im Ohr zu haben, denn mehr als das Telefon haben wir zur Zeit eben nun einmal nicht. Weil sein Freund wieder da sei und er der Freundin einer Freundin "Liebes-Postkarten" schreiben müsse... Aber dann hatte er doch letztendlich "dann doch" gesagt. Und ich hatte mich gefreut. Und die Einschränkung "vielleicht mal" verdrängt.


Das Warten auf dem Küchenfußboden erwies sich als auf Dauer zu umkomfortabel und das Kirschwasser fing nach der achten ausgesaugten Praline, deren Schokoladenanteil rational entsorgt wurde, Müdigkeit zu verströmen. Während ich noch mit der Sehnsucht kämpfte, sofort hier und jetzt zusammengekauert auf dem Holzboden einzuschlafen und mich bei durch die Umkomfortabilität bedingtem Erwachen mit weiterem Kirschwasser einzusabbern, schrieb ich eine viel zu nette Kurzmitteilung an ihn. Die ich sofort darauf wieder löschte, weil ich mich hasse für diese Textbrocken, mit denen ich ja doch nur unnötig anstrengend bin, unnötig (er sagte mal, er möge anstrengende Mädchen. Ich glaube ihm das nicht). Sie enthielt ein A-Wort und sonst war sie nur nett.


Aber ich will nicht nett sein. Ich will nicht allzu anstrengend sein. Warum habe ich das Gefühl, das nicht verbinden zu können? Denn wenn ich unnett bin, mache ich in seinen Augen nur wieder Stress und dann bin ich anstrengend. Aber wenn ich nicht anstrengend sein will, dann bin ich eben einfach zu nett und gütig.

Ich habe keine Lust auf in der Luft stehende Gedanken und Gefühle und Wunschvorstellungen.

Ich will aber noch keinen klaren Text. Noch ein wenig träumen. Mit ihm, nicht nur von ihm. Mit ihm verdammt. Und dann soll der Text klar werden. Endlich. Damit ich weiß, wie lächerlich meine zusammengeträumte Traumwelt, meine schwebende Bucht, meine Schwebebucht ist. Wie lächerlich ich bin. Es wird ernüchternd und es wird weh tun. An der Realität enttäuscht. Aber er wird mir vielleicht auch noch mehr gefallen und dann wird es noch mehr weh tun. Weh tun, dass er "nicht bereit ist". Denn das muss er mir noch erklären. Immerhin gab er das und eine bis jetzt mir gegenüber noch umdefinierte Angst als Schlussmach-Grund an.


Ohne Sehnsucht wäre es so anders. Es wäre einfach. Und es wäre unbedeutend. In jedem Fall anders.


Er wird unscharf. Unscharf...Warum denn er? Warum nur er? Es gibt so viele. Da zum Beispiel, dort steht jemand wirklich Großartiges. Und der findet mich auch genau so, großartig. Es könnte so einfach sein. Warum muss ich mich denn ihm, der so weit weg ist, ausgerechnet ihm mit all seiner Entfernung, zu der er in Unmengen beiträgt, ausgerechnet ihm verbunden fühlen?


Weil er so perfekt, mit all der Entfernung PERFEKT meine Traumwelt-Schwebebucht verkörpern kann. Ich will nicht der Trottel mit der Seifenblase sein.


Sonntag, 11. Oktober 2009

aneinander vorbeireden


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Mal irgendwann und irgendwo entdeckt und selbst niedergebracht.

Wasserfarben sind nicht gerade mein größtes Talent.


Donnerstag, 8. Oktober 2009

vor zwei jahren..


Ich war mal glücklich. Jedenfalls habe ich schon mal deutlich besser geschafft, mir etwas vorzumachen.

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Nie habe ich sweet sixteen erlebt.
Nie war ich der typische Teenager.
Ich wäre es so gern gewesen...
Es ist verdammt schwer, sich selbst zu mögen,
wenn die Menschen um einen herum nicht zeigen können, dass sie es tun.
Wärmebildkamera. Ziemlich kalt.

Dienstag, 6. Oktober 2009

was auch immer


Was sagt das über einen Menschen aus?
Wenn er sich äußerlich immer wieder verändert...
Dass er sich innerlich nach Veränderung sehnt?
Veränderung aus einer inneren Notwendigkeit heraus?
Sprunghaftigkeit vielleicht --

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Vor einiger Zeit.

Für mich hat das nicht viel mit Idealvorstellungen zu tun.

Montag, 5. Oktober 2009

von pillen geprägte gedanken


Manchmal ist es schwer die eigenen Gefühle zu greifen. Weil sie so durchmischt und selbst für die eigene Person so schwer nachvollziehbar scheinen. Unnahbar.

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Covers von CDs von Bands deren Songs nicht wirklich die Sätze beinhalten, die mich widerspiegeln. Aber vielleicht ist es genau das, was mir daran gefällt. Manchmal will man eben gar nicht mehr über sich erfahren.


Donnerstag, 1. Oktober 2009

now


Während ihr das hier lest, liege ich im Krankenhaus. Es ist nichts Tragisches. Aber erst am Sonntag werde ich zurück sein, drei Nächte lang wollen die mich dabehalten. Viele viele Stunden, die ich mit Nachdenken und DVDs und Lesen und Zeichnen und Musikhören verbringen werde... Super Sache. Danke für eure lieben Kommentare. Danke dass es euch gibt. Bis bald!
Nachtrag: Es wurden vier Nächte..

Mittwoch, 23. September 2009

das selbst


Heißt Schönheit, sich selbst wegzuschminken? Sich aus seinem Gesicht zu eliminieren?


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Dicke Schichten von dem, was uns verstecken soll. Das Selbst wegschminken. Es gibt nur schön, weil es hässlich gibt. Nur hässlich, weil es schön gibt. Konfrontationsangst. Schönheit. Sie soll nicht länger erstrebenswert für mich sein.

Dienstag, 22. September 2009

3 Fragen


Natascha hat mich mit einem Anhänger versehen. Das kann ich wohl unmöglich noch länger ignorieren.
"Es geht um drei Fragen, die ihr mit jeweils einem Foto beantworten könnt."


Womit beschäftigst du dich zur Zeit? / Worüber denkst du nach?


Nicht so viel über das Hier und Jetzt, weil es mir so bedeutungslos erscheint bei all dem, was noch kommen wird. Bald. Zur Zeit denke ich sehr viel über Identität nach. Das Bild muss sprechen.


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Mit welcher Person identifizierst du dich?


Mit meinen Eltern. Nein, das war einmal. Oder es war nie so. War es so? Ich kann es nicht sagen. Was sagt Freud dazu?

Ich würde gerne etwas Einfaches sagen. Etwa Holly Golightly. Aber einfach sein, damit kann ich mich nicht identifizieren. Verdammt gerne würde ich mich oberflächlich mit so ausdrucksstarken hyperindividuellen petty arts wie etwa Elinkan es für mich darstellt, identifizieren.

Aber... gerne würde ich mich etwas mehr mit mir selbst identifizieren können. Das ist es eigentlich, das wird es sein.





Wo möchtest du später Leben?


Dort wo ich glücklich bin. Nein, ganz ehrlich. Es ist mir so egal, wo ich lebe, wenn ich so wie ich lebe, einfach nur glücklich sein kann. Schweden stelle ich mir großartig vor. Ich liebe Frankreich, liebe Orléans. Und auch Canterbury. Doch Orte zu nennen, die ich schon erleben durfte, beantwortet für mich diese Frage nicht...


Fast alle Fragen im Leben müssen unbeantwortet bleiben. Sie bleiben es nicht einfach. Sie müssen es.


Ich tagge: Sophie von http://kleinedivainparis.blogspot.com/ und A. von http://raben-schwarz.blogspot.com/



Sonntag, 20. September 2009

no paris

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Was sollte schon besser als Paris sein. Paris zur Fashionweek.
Schöne Menschen. Die interessantesten der Interessantesten.

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Was ist schon eine Woche Paris.
Mein Leben wird sein wie jeden Tag Paris.

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Es wird Es wird Es wird


Ich werde nicht mit auf Studienfahrt fahren. Das ist alles.

Dienstag, 15. September 2009

unbeblümt


Was soll ich nur zu alledem sagen. Was sollen mir denn da für Gedanken durch den Kopf gehen.

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Anstrengende erste Wochentage, die bald von anstrengenden mittleren Wochentagen abgelöst werden. Das Ende der Woche darf nicht anstrengend werden. Die Entspannungsecke, die ich mir zum Schulbeginn nach den letzten Sommerferien meines Lebens (hoffentlich die Letzten) eingerichtet habe, blieb bis jetzt ungenutzt. Das spricht für sich.

Sonntag, 13. September 2009

jetzt

I need you to need me, schrieb ich. Lieber hätte ich es gesagt, aber du warst nicht da. Lieber hätte ich es gezeigt, aber so geht das nicht.

Samstag, 12. September 2009

oversize


Wo bin ich nur mit meinen Gedanken? Überall, aber sicherlich in dieser Woche eher wenig in der Bloggosphäre. Da ich mich in meinem Leben spürbar zu viel und zu oft entschuldige, lasse ich es an dieser Stelle nur unterschwellig mitklingen, dass es mir Leid tut... Obwohl das jetzt schon wieder mehr als nur unterschwellig war.
Gerade festgestellt: weite Blusen und Hemden à la Comme de Garcon sind nach wie vor ein Trend. Herbst und Winter dürfen in Begleitung von tollen, Speckröllchen kaschierenden, weiten Oberteilen willkommen geheißen werden.


Natürlich mal wieder ein H&M-Favourit. Oversize-Modell mit Dreiviertelärmeln aus reiner Baumwolle.