Mein Bild
Germany
Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Dienstag, 15. Dezember 2009

131209


Im heruntergekommenen Fotolabor unserer Schule, welches uns bis Sonntag vorenthalten wurde. Schnappschuss-Eindrücke der digitalen drauflos-und-wildumher-knips-Generation, zu der ich übrigens oftmals sehr gerne gehöre. Vielleicht ist es auch vielmehr die Angst, wichtige Eindrücke verlieren zu können, wenn ich sie nicht fotografisch festhalte. Das hatten wir doch schon mal, und zwar hier.


Fotografie, Zeichnen mit Licht.



Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Bilderbuch-Chaos.

Photobucket

Photobucket

Wie gemalt.

Photobucket



Photobucket

Der gar nicht so verzweifelte Versuch,
eine Filmrolle mittels eines Schraubenziehers
in völliger Dunkelheit zu öffnen, da man den Film zu weit zurückgespult hat.

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Vergrößerungstechnische Apparaturen.

Photobucket

Flaschen mit Flüssigkeiten, deren Haltbarkeitsdaten zu D-Mark-Zeiten abliefen.

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Auswaschen der im Dunkeln aufgezogenen Filmrolle.

Photobucket

Das staubige Buch auf der Heizung, wem auch immer es mal gehört haben mag.

Photobucket

Photobucket

Alte, umherliegende Fotos. Nichts bleibt vergessen.

Photobucket

Photobucket

Negative, auf denen ich mich als negativ empfinde (doofes Wortspiel irgendwie)
oder auch:
Ich auf Gelatine, zum Trocknen aufgehängt.

Photobucket


Montag, 14. Dezember 2009

Kopfgewusel am Montag:


Heute sollte ich die Note meiner mündlichen Mitarbeit in Mathe einschätzen. Auf das weiße Papierkärtchen schrieb ich "Null Punkte".


Davor bekam ich fünf Punkte in Deutsch. Warum studiere ich nicht Germanistik? Ich schreibe gerne und einer der vielen Berufstest ergab Germanistik mit Hinblick auf Journalismus (oder so). Das sind doch ausschlaggebende Gründe für ein Germanistikstudium. Dafür habe ich einst Latein gewählt. Doch fünf Punkte... Für eine perfekt ausformulierte, tiefgreifende, gut strukturierte Analyse.

Ist das meine Sturrheit, mangelnde Selbsteinschätzung, die das hier so spöttisch schreiben lassen? Oder ist meine Lehrerin wirklich einfach zu subjektiv und mag mich nicht?

Muss ich mir vielleicht einfach nur selbst etwas beweisen? Und wäre das denn eine schlechte Eigenschaft, der Drang, sich selbst etwas beweisen zu wollen? Das wäre doch ein guter und motivierender Grund für das Studium.


Darüber hinaus stetiger Begleiter in meiner Gedankenwelt:

Angst, dass wir uns nie wieder sehen werden. Und das einfach so. Dass alles, wie es jetzt ist, genau so stehen bleibt. Als wäre es nie passiert.

Angst, die, egal wie oft ich sie äußere und aufschreibe, bestehen bleibt.


Und auch:

Starke Magenbeschwerden und akute, wohl durch Schlafmangel bedingte Schlaflosigkeit (habe ich das Schlafen wohlmöglich verlernt?).


Samstag, 12. Dezember 2009

schönes in diesem moment



Gerade hier und jetzt besonders eindrucksvoll auf mich. Beruhigt. So voller Leben. Beruhigend.





Freitag, 11. Dezember 2009

rot


Ich schrieb dir von meiner zwiespältigen Situation, dass "Ich bin überfällig" meine neue Paranoia beschreibe. Ich mir nicht sicher sei, ob ich mir dann die Regelschmerzen einbilde oder ob ich scheinschwanger und so sehr darauf paranoid versteift sein werde, schwanger zu sein, dass sogar die Milchproduktion einsetze.


Mein Kunstlehrer hat mir Kaffee spendiert. Weil ich so fertig aussähe. Harntreibender Kaffee und nach einem ewig langen Blasensprudelfluss fragte meine Freundin, gerade auf das Mädchenklo gestürzt, Nora Nora, und und und, du hast dich sicherlich noch nie so gefreut oder?


Aber ich konnte mich nicht freuen und stürzte dann selber direkt nach der Nachhilfe, zu der ich viel zu spät kam, weil die Busse vollgepackt mit Weihnachtsmarktbesuchern aus aller Welt waren, in den Drogeriemarkt. Habe mich geziert, die payback-Karte beim Kauf vorzuzeigen und auch noch Punkte zu sammeln.


Die drei entscheidenden Minuten wollte ich unmöglich alleine zuhause verbringen. Ich ging aufs McDonalds-Klo, mit der Cokelight, die auch eine Cokeunlight hätte sein können, weil ich sie dann in die Kloschüssel kippte. Pappbecher zum Urinieren. Streifen in den Pappbecher eintunken, Warten. Drei Minuten. Drei entscheidende Minuten. Abi mit H&M Mama-Kleidung. Ich legte den Test seitlich rechts des Waschbeckens und beschloss, mir Pommes zu bestellen. Das Leben ist eben nicht immer nur Ficken und Pommes, dachte ich. Bestellte dann nur eine Cola. Eine für mich, nicht für die Kloschüssel. Die über den Rest meines Lebens entscheidenden drei Minuten verbrachte ich am Strohhalm saugend vor dem Waschbecken kniend und als sich dann endlich etwas tat, konnte ich, wie hätte es auch anders sein sollen, nichts damit anfangen. Strich Strich oder Strich rechts oder Strich links.


E und K und nur E und nur K. Humanes Choriongonadotropin im Normalbereich. Ich esse jetzt Dinkelbaguette mit Kürbiskernen und Ziegenkäse und Tomaten und dazu noch Kräuterlimo. Und muss einsehen, dass ich doch einfach nur Ausreden für mein aussätziges Verhalten suche.



Mittwoch, 9. Dezember 2009

moleskine-kunst



Ein wenig über die Kalender-Ebene, die ich mit Natascha teile, die aber gar nicht zwingend etwas mit Kalendern zu tun haben muss, wie ich finde.

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket


Quelle hier

Dienstag, 8. Dezember 2009

running up that hill



now that the lights are on

i see what i have done

can i take that what i said when the lights were off??


bonaparte # tu me molas


Photobucket


i see what i've become.


Photobucket


wegrennen. davonrennen. wegwegweg. auf und davon.

cassie rennt.


konfrontation.


Montag, 7. Dezember 2009

sick sick sick



Photobucket

Photobucket

Überhand nehmende W-Fragen. Unbeantwortet.



Sonntag, 6. Dezember 2009

fliegen fliegen fliegen




Ich liebte plötzlich das grüne Parfum-Flakon mit der Aufschrift Vintage der Drogenkate, trank literweise eher warme als heiße Soja-Chai-Latte, mal wieder seit dem Abend mit dir, und überlegte, welches Moleskine das neue Jahr kalendrieren sollte. Ich lebte lächerlich. Viel zu sehr gefiel es mir.


Erfüllte Sehnsüchte.



Ich will in alten Kisten kramen und mich selbst finden.


Freitag, 4. Dezember 2009

november, dezember


Photobucket

Wärmflaschender Raubkater.

(Scarlett SS, danke an A.)