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Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Mittwoch, 27. Januar 2010

bleistiftgedanken I

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Eigentlich bin ich erst elf.


Dienstag, 26. Januar 2010

to buy: lipstick. a lot.


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Roter Farbstift für weiße, blasse, raue, rissige Lippen.


Dienstag, 19. Januar 2010

gedankenbruchstück


Ich mag konkrete Probleme lieber als abstrakte Gedankenspiele

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Wie verändert sich der Gegenwartsraum bei Betätigung der zeitlichen Rückspultaste?


Dienstag, 12. Januar 2010

polaroïd



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Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Ober bin ich nur, was ich selbst von mir weiß?
Wer ich auch bin, du kennst mich, dein bin ich. Bonhoeffer, Aus dem Gefängnis in Tegl

Sonntag, 10. Januar 2010

Freitag, 8. Januar 2010

thirtythree years ago


Elvis liebte Erdnussbutter mit Bananen.

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„I came out on stage and I was… I was scared stiff. […] And I came out and I was doin’ a fast-type tune, one of my first records, and everybody was hollerin’ and I didn’t know what they were hollerin’ at.“

Elvis Presley


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* 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi; † 16. August 1977 in Memphis, Tennessee

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Andy Warhols Elvis.

Alles Gute zum 75., Mr. Presley.

Donnerstag, 7. Januar 2010

teezeit vielleicht




Rote Unterwäsche an Silvester und sich in die Augen gucken beim wilden Prosecco-Anstoßen sonstsonstsonst

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...

Ich glaube ich hatte nie wirklich einen Plan. Vielmehr Visionen.




Nur Fetzen in der letzten Zeit. Und Blumen. Schöne Blumen von allen Seiten.












Samstag, 26. Dezember 2009

ungemochte rückblicke


Zerrissene Strumpfhosen, zerrissene Gefühle, familiäre Anekdoten, übersüßer Espresso, abbröckelnder Putz, weiße Tapetenfetzen auf dem Boden, auf dem Tisch, Gitarren spielende Italiener im Zug und ich weiß nicht, wie ich auch mal so einen Traum verwirkliche, Bücher von Bernhard Schlink, die meine Mama verschlingt und ich lese sie beim zehnminütigen Frühstück, Frischkornmüsli wie in alten Zeiten. Konfiserien bei zu vielen schlechten Artikeln in diesen Wartezimmerzeitschriften, begleitet von zu vielen Menschen mit Krokodilen und Pferdchen auf den Shirts, unruhige Hintergrundmusik. Unruhe, abgehackte Sätze und verlorene Kreditkarten, sowieso vergessene Codewörter, neue Begegnungen, neue Lebensfragen, mehr oder weniger ausreichende Antworten. Angekaute Fingernägel, Wespeninvasionen, verbitterte alte Fahrradfahrer, buntgemusterte Blusen, Speckröllchen in hässlichen Blumentapeten-Tops.. All das.


Plötzlich. Oft. Kalte Schauer.

Zigaretten zwischen spröden Lippen, abgesplitterter Nagellack, so ist das. Ich sitze auf dem cremefarbenen Sofa und starre aus dem Fenster. Neongrüne Äpfel in der gläsernen Schale vor mir auf dem Tisch, viel zu viel Bauhaus gerade mal und der Tisch, der immer wackelt, weil eines der vier Beine zu lang ist oder zu kurz vielleicht. Mäagic, flüstert Julia neben mir, eine gierige Hand stochert in noch viel zu hart gefrorenem Macadamia Nut Brittle. Stochern, nicht löffeln. Irgendwann mag ich auch mehr von dem, was andere mögen, irgendwann mal. Du sollst sein, was du bist, nicht nur versuchen, du zu sein. Alles Worte während Busfahrten.


Und dann mal wieder schmieriger Lipgloss und rissige Haut, kalter Jeansstoff auf glatten Beinen, komisch, hohle Brust, trockene Nässe, triefend und kratzend und raue Wolle auf der Haut, das hasse ich am meisten. Sich in den Lidfalten absetzender Lidschatten, nicht wirklich schattierend also, zu viele alles übersäende Radierspähne, die ich endlich benennen kann. Endlich endlich. Kühlschrankmagneten klacken auf weißen Fliesen, mangelnder Magnetismus, da, wo es gerade drauf ankäme. Außerdem lange Nasen, schiefe Münder. Aber irgendwie...


Gar nicht wirklich das Bedürfnis haben, etwas aufzuschreiben, aber es aufschreiben. Ohne zu wissen, was es überhaupt ist.
Ja, ganz sicher genau das. (Genau das.) All das.



Mittwoch, 23. Dezember 2009

I won't go away

Right here I'll stay

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Shoot me again
I ain't dead yet

Shoot me again
I ain't dead yet

Shoot me again
I ain't dead yet

Shoot me again
I ain't dead yet



Montag, 21. Dezember 2009

Nur wer die Sehnsucht kennt, sagt Goethe


Über den Sonntag.

Das Wasser ist so heiß, dass ich das Fenster öffne und dann beobachte ich den Schnee, der in den weißen Badeschaum flockt. Ein Badewannensonntag, aber nichts hilft. Wenn die schönen Dinge nicht einmal helfen? Oder: gerade die schönen Dinge helfen nicht, weil ich sie, je schöner sie werden, abbrechen abbrechen will um sie mit dir fortzusetzen.

Es regt mich am Abend kurz auf, dass ich das Fenster kaum öffnen kann, zugefroren, doch die weißen Kristallspitzen, die am unteren Fensterrahmen herunterblitzen, trösten mich und ich spucke Zahnpasta das Dach herunter, um mir dann schnell eine Zigarette anzuzünden und die Zähne nach ein, zwei Zügen weiterzuputzen. Minziges Nikotin, nikotine Minze, bäh bäh.

Mit Wasserfarbe tränke ich die Kalenderseiten. Der heruntergehandelte Wochenkalender mit Notiz. Oh du gar nicht mehr fernes 2010. Ein dreckiger Januar, ein dreckiger Februar. Jetzt brauche ich doch noch einen anderen Kalender. Wasserfarben waren ja noch nie meine Stärke, ich wiederhole mich.

Wiederholen wiederholen. Dies darf sich nicht wiederholen. Nie wieder so lange warten kann ich.

Es splittert schon.



Wartend. Aber ich schreibe keine Listen mehr.
<<...wenn sie weinte fühlte sie das glück in ihrem herzen.>>
(A. letztens über nichts und alles, A., die "Boho-Leo-Vintage-Queen",wie immer einen Schritt voraus)