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Germany
Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Freitag, 8. April 2011

I had to leave


Nur noch Schattendasein. Kein Schmerz mehr. Nur noch Abschiednehmen. Traurigkeit.
Der vertraute Geschmack (wie damals) von Valeriana der Valerianaceae auf verletzten Lippen, die immerzu Sachen sagen, von denen ich doch selbst nicht weiß, ob sie stimmen. Von denen ich herausfinden will, ob sie stimmen können, sobald ich sie ausgesprochen habe. Um dann nur festzustellen, nein, das bin ich gar nicht, ich konstruiere da nur etwas zusammen, von dem ich kurz denke, dass es das sein könnte. Aber nichts davon macht mich aus.
Nichts davon kommt dem nahe, was ich eben selbst noch nicht kenne.

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Und dann geht es weiter. Plötzlich geht es weiter. Nur anders. Mit neuen Spielfiguren. Denn eigentlich ist es ein Spiel, wenn ich in den Spiegel sehe und alles ist schwarz und weiß und dann ist es ein Spiel.


Donnerstag, 7. April 2011

Schwindelig


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I keep dancing on my own // Robyn


Mittwoch, 6. April 2011

reste


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Fühl es in deinen Knochen. Fühl es überall.

Wenn ich sage "Okay, lass uns gehen", dann rennen wir, ja?

Dienstag, 5. April 2011

rückblick


Someone once said that death is not the greatest loss in life.

The greatest loss is what dies inside of us while we live.

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YEAH, GOODBYES ARE HARD BUT WHO

SAID HELLOS WERE EASY?

We will be a dream.

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I believe love is immortal


Weil Liebe etwas schafft, das so vorher nicht da gewesen ist. Das man nicht rückgängig machen kann.
Der Gendanke letzter Woche will dazu passen. Denn ich beschloss zu genießen, das alles, was jetzt ist. Bevor es zerfließt. Über die Unbeständigkeit von Zeit. Die Unbeständigkeit von allem, was in Abhängigkeit zur Zeit steht. Was wird denn nicht von ihr getragen, was geht nicht durch sie zu Ende?
Nichts ist unsterblich.
Aber es wird vielleicht solange leben können, wie wir leben?


Donnerstag, 31. März 2011

The way your legs feel after you shave them


Ich bin am Bahnhof, weil nichts los ist zuhause oder sonst wo. Weil es einfach langweilig ist, überall. Es ist gleich halb Zwölf, die Nacht eiskalt. Das dünne Mädchen zieht das dicke Mädchen damit auf, in ihren hohen Schuhen nicht laufen zu können. Sieh dir die Linien auf dem Boden an, sagt sie und kreischt, als die Dicke ankündigt gleich einfach barfuß zu laufen. Die Dünne selbst läuft auf ebenso hohen Schuhen, makellos bewegen sich ihre Spaghettibeinchen über den Asphalt.

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Um was geht es eigentlich?

Montag, 28. März 2011

Du hast dich amputiert. Und dich woanders hingepflanzt.


Und fast mag ich es, wo du jetzt bist. Denn da irgendwo sehe ich mich auch.

Träufelnd. Streichelnd. Einfach nur satt. Und doch immer auf der Suche. Auf der Suche nach Kummer und mehr Kummer und kleinen Nischen zum Traurigsein.

So leer, so voll, als könne ich nichts denken, was mich betrifft, alles muss weg.
Als ich keine Langeweile hatte, war ich noch rastlos. Als ich noch rastlos war, hatte ich keine Langeweile. Solange ich nicht raste, nie ruhe, solange ist es gut. Solange dürfen meine Gedanken kreisen, ohne dass ich sie genau erfassen muss.

Viel viel, viel in meinem Schädel, herumschwingend. Unsere Gedanken bilden diesen Propf. Der alles verschließt.

Bis wir niemals nachdenken.
...Von der Zukunft habe ich geträumt
Ich sehne mich nach deiner Haut
Du hast die Träume ausgeräumt
Und dennoch bist du mir vertraut

Als wärst du mal ein Körperteil
Und jemand hat dich abgehackt
Mit einem scharf geführten Beil
Und niemand hat nach Schmerz gefragt

Wenn ich mich jetzt an dich erinner
Und dich in mir sehe
Dann sitze ich in meinem Zimmer
Und du gehst deine Wege
...
(Ausschnitt aus Phantomschmerz, Dirk Bernemann)
Ich habe die Träume ausgeräumt? Träumen wir nicht mehr?

Freitag, 25. März 2011