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Germany
Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Freitag, 22. Februar 2013


Sitze unter einem hängendem Blätterdach und kratze mit den Fingern in der Erde. Ich treffe Milan und das Gefühl der Fremde schwindet. Alles schon einmal in meinem Kopf gewesen. Ich reproduziere mich selbst, meine eigenen Gedanken. Ich esse mich auf, verschlinge mich, bin gefangen in mir. Ein Teil wird verdaut, der andere verwundet. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Es schwindet. Ich schwinde. Ich schummele und wirre umher, weiß nicht weiter mit den Wegen und Zielen, mit dem Geradeausgehen geht es nie vorwärts. Ich bin mir selbst kein konstantes Objekt, schreibe ich dir. Habe keine Lust irgendetwas an irgendwen zu adressieren. Gebe meine Träume auf und verliere mich nur noch kurz in Phantasien. Brauche Auf und Abs damit nicht ein einziges monotones Ich will sterben übrig bleibt. 

Donnerstag, 21. Februar 2013


29. Juni 2011

23:03
Milan postet seit einigen Tagen pausenlos bei Facebook Städtenamen und es erweckt den Eindruck, als reise er sehr viel. Dresden, Belgrad, Budapest. Und dann hat er auch noch A. zum Geburtstag gratuliert. Milan macht alles, was ich nicht mache.
Lara schreibt von ihren schlaflosen Nächten. „nein, mir geht es gut. viel zu gut. ich kann es kaum fassen. ich habe eine erotische onlinesexgeschichte seit 3 nächten mit dem edv-polizisten (dem besten freund von fabian) und es ist unfassbar gut ...nur mein schlafedfizit schlaucht.“

23 Uhr 11
Bin so durcheinander. Wischwaschwetter und Kopfschmerzen. So ein Chaos in der Wohnung. Ich würde so gerne endlich richtig ankommen. 


Dienstag, 19. Februar 2013

Once lost

And then there were new



Ich treffe Milan und das Gefühl der Fremde schwindet, als ich dir lausche und meine Bedürfnisse unter deiner Stimme leiser werden. Stillst du mein Verlangen und steigerst mein Begehren oder muss ich mich wegdenken, um dich hinzuzufügen? Wie kann ich aufhören, zu funktionieren?
Ich bin verzweifelt.
Wir sehen einen Film.
„Magst du einen Film sehen? Ich meine, wir könnten einen Film sehen.“
Jemand stirbt und du weinst. Ich obliege der Fiktion nicht, denn ich liege in deinen Armen. Die Theatralik unserer Beziehung ist erschöpfend.

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Ich bin ein Don Juan. Ich säusele dich ein, um dich zu verätzen.

Montag, 18. Februar 2013



Ich renne weg. Renne weg. Renne renne renne.
Mit jedem Menschen, den ich verlasse, geht ein Stück mehr von mir verloren. 

Sonntag, 17. Februar 2013

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schwelgen



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"Ich habe Angst davor, was mich erwartet. Ich würde es gerne schaffen und der Realität ins Auge wagen. Es ist ein Wagnis, jeder Blick jenseits des Nebels aus Traum und Fantasie macht mir Angst. Gleichzeitig wird dort meine Erfüllung liegen, fühle ich dann. Gerne würde ich echt sein und etwas Echtes fühlen dürfen. Mir der Konsequenzen meines Handelns gewahr werden und mich entwickeln können."


Erfahre so selten Selbstwirksamkeit, denke ich plötzlich, als ich alte Texte von mir lese und mich nicht darin wiedererkennen kann - so als würde ich zum ersten Mal mit mir Selbst konfrontiert und würde nichts damit anfangen können, alles unbekannt.

Und, ganz alt, greife nach diesen fernen Erinnerungen:

"Monate zurückliegend

Alles vermischt sich mit der Luft, die wir ausatmen, wenn wir einander ansehen und schweigen, weil es nichts gibt, was mehr Wert sein kann als die Stille, die wir für diesen kleinen Augenblick teilen. Der alles andere ungeschehen lässt und mich ins Drehen bringt, wir stehen da, wo wir damals standen. Sitzen auf dem Gullideckel und lauschen der Musik und ich sehe in deine Augen, spüre deine Hand, dein Herzschlag zittert an meinem tobenden Herz. Wir erkennen einander, um uns dann wieder zu verlieren und uns tausende von Malen wieder zu finden. Und zu verlieren und zu suchen nach etwas, was es vielleicht doch nur in unseren Träumen gibt.
Zwei Pullover vor mir mit zwei so verschiedenen Gerüchen, so wie du mal anders warst, so rochst du, als ich dich das erste Mal riechen durfte und so riechst du jetzt. Und beides tut weh und das andere mehr als das eine, weil es vorbei ist und dann auch das, was noch ist und vielleicht anhalten kann.
Nur dass es nicht weh tut, weil ich es verloren habe und wiederhaben will. Einfach weil es ist, weil es war, ist und sein wird, wunderbar und mir das Wichtigste.
Ist alles von mir alles für dich? Ist ein kleiner Teil von mir vielleicht mehr für dich als der ganze Rest dazu?
Ich habe immer Sachen gesagt, von denen ich gehofft hatte, dass sie etwas ändern und das haben sie auch viele viele Male. Und jetzt, jetzt will ich nichts sagen müssen und es gibt vielleicht auch nichts. Ich will einfach lernen zu vertrauen.
Ich fühle mich dir näher als je zuvor und doch bist du so weit weg, bist du weit weg, wirst du weit weg sein?"

Will wieder spazieren gehen, dort, wo ich als junges Mädchen spazieren ging.

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Samstag, 1. Dezember 2012

17 Mädchen

Weißt du noch wie es war, mit 17? Die Energie, die du damals hattest? Und jetzt, wie ist es jetzt? Ist es jetzt anders?
Ich weiß manchmal nicht mehr, wie es war, mit 17. Ich wünschte, ich dürfte das Gefühl von damals noch einmal inhalieren.
Hier stehe ich. Emotional zerpflückt. Die Schanden meiner Erziehung trage ich am Leib und manchmal trage ich sie zur Schau. Zeige euch in all meiner Dramatik, wie sehr ich leiden kann. Meine Leidensfähigkeit ist so wahnsinnig ausgeprägt, dass es mich selbst immer wieder umhaut. Manchmal verberge ich es aber gut. Das alles, was mir weh tat und weh tut.
Nur die Energie, die würde ich niemals mehr bändigen wollen. Hätte ich sie noch.
Die Energie von damals, die ist nun weg.

Freitag, 24. August 2012

You bring me courage to keep my arms
open wide

I want to love you
but I don't want to depend on you

You bring me courage
to bring my eyes open wide
to keep my arms open wide

I think I love you
I'd love you but I don't love myself

Freitag, 10. August 2012



heute Abend in Hannover Linden... 
kann nicht mehr