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Germany
Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Montag, 2. November 2009

colour my world


Spielen spielen spielen sein sein sein




(Warten, auf Play klicken, Warten, Spielen: Klicken und Pfeiltasten)
Danke an n., es interessiert ja eh niemanden.

Run and hide from this empty world.


nikotine Rauchwolken



Sie ließen mich alleine dort sitzen, aber ich war gar nicht alleine, denn da war jemand neben mir.
Aber ich weiß nicht, ob ich es etwas bedeuten lassen will. Es bedeutet mehr, wenn es etwas war, was nie etwas hätte bedeuten können, denke ich dann.

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Ich erzählte von der Geschichte des Griespuddig-Flecks auf meiner schwarzen Strumpfhose, weil ich wollte, dass er weiß, wo der Fleck seinen Ursprung hat, und er erzählte erst von angegessenem Griespudding der letzten Tage in seinem Kühlschrankfach und dann von seinen Erfahrungen mit Strumpfhosen tragenden älteren Frauen in der Politik. Ich kaute an den Nägeln, aus Angst, ich könnte zu überzeugt von mir wirken. Und erkannte, dass es genau das ist, was uns trennt: Erfahrungen.


Sonntag, 1. November 2009

ungekreuzt




Ich nehme mir alles zu Herzen. Grundsätzlich. Abends kann ich nicht einschlafen, weil ich nachdenke.




Entweder nachdenken oder träumen.



Tanzen. Tanzen ist wie Träumen auf Beinen.







Tanzend durch den Raum mit hohen, vergilbten Wänden. Nur weiß (vergilbt?!). Nur frei. Nur leicht. Tanzend. Und irgendwann knalle ich gegen die Wand. Aber das tut gar nicht weh.




écumer de rage, voir rouge






Wut ausdrücken, Wut in den Ausdruck packen, Wut im Ausdruck verpacken, Ausdruckswut, ausgedrückte Wut, drückende Wut, wütender Ausdruck, wütender Druck, Wut ausdrücken



Sonntag, 25. Oktober 2009

ringbuch


Eindrücke aus meinem Skizzenbuch, das ich stetig vernachlässige
so wie ich alles vermeintlich Wichtige vernachlässige.

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>>Langeweile Langeweile Langeweile Löcher im Kopf

...denn ich sehe meinen Gedanken zu wie sie Löcher in meine Schädeldecke fressen.

versteckt


Ich weiß nicht, was stimmt, was nicht stimmt, was wahr und was falsch ist, was ich mir einrede und was ich wirklich mit meinen Augen sehe.
Ich weiß gar nichts mehr.
Ich weiß nicht einmal, ob der Satz so stimmt, dass ich gar nichts mehr wisse, denn vielleicht wusste ich schon immer so wenig wie jetzt, eben einfach nichts.
Ich habe festgestellt, dass man noch so viel über einen Menschen wissen und ihn dennoch kein bisschen kennen kann.
Ich verstehe mich nicht mehr. Gar nicht mehr. Ich weiß noch weniger als jemals zuvor, wer ich bin und was ich will.
In dem Sinne: Schule, die du morgen wieder beginnst, gut dass du mich schon bald auf andere Gedanken bringen wirst. Andere Gedanken, die das hier lächerlich machen werden, bedeutungslos.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

i don't know


there’s nothing better than going to visit someone who you really care about at a psychiatric ward that they were put in yesterday and getting so upset that you have to pull over at the nearest place and sit in the bathroom and completely break down.

tonight has been lovely……






gefunden bei: katiekatie

Mittwoch, 21. Oktober 2009

kopfstimme


Gummibärchenklarheit und Regenschirmauffangsieb.

Das bist nicht mehr du, wenn du mir solche unsere Dinge zu erklären versuchst. Dann find ich dich ganz fürcherlich.


Jahrmarktfantasie.

Ich habe keine Jahrmarktfantasie. Ich weiß doch nicht mal, was du mir damit sagen wolltest.




...Ich darf dir über iChat beim Aufräumen zuschauen ohne mich selber zeigen zu müssen, was nicht heißt, dass du mich nicht unbedingt jederzeit sehen und hören und alles willst...


Ich wachte auf, riss die Streichholzschachtel auseinander und drückte die Bleistiftmiene auf das Papier: Seelentransport. Der Körper ist nur ein Seelentransport.


Montag, 19. Oktober 2009

Obszöne Fettleibigkeit



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Einige vermeintliche Fakten:
Der Coming-out-Stress ließ ihr graue Schamhaare wachsen. Sie isst Eichhörnchen und Biber. Kate Moss ist nicht ihre Freundin.

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>>Wenn dich dein Kleid zwickt und du dich fragst:
"Liegt das an mir - oder am Kleid?", darfst du nie denken, dass du dich deinem Kleid anpassen solltest.
Das Kleid ist eine Sache, du aber bist ein Mensch, und zwar der, der dir am wichtigsten sein sollte. Wenn du diesen Gedanken verinnerlicht hast, bist du einen großen Schritt in Richtung Selbstbewusstsein gegangen.

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(...) Täglich trifft man in solchen Firmen auf Menschen, die Künstler benutzen, um das Letzte aus ihnen herauszupressen. Und natürlich ist es schwer, das nicht eines Tages völlig normal zu finden, um schließlich doch ein Teil des Systems zu werden. Aber man kann auch in einem System arbeiten und trotzdem sein eigenes Ding machen.

aus >>Fett ist Fantastisch<<, November-Ausgabe der Neon

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The Gossip ist bald auch in Deutschland unterwegs. Wer würde Beth Ditto für sein Leben gerne sich lustvoll entkleiden sehen?


Mehr über Beth's Image z.B. hier