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Germany
Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Donnerstag, 25. Februar 2010

regungslos



Er beschäftigte sich damit, Bücher abzutippen.

Dort standen zwei Regale voll von Büchern, die er allesamt abgetippt hatte. Anfangs hatte er noch handschriftlich die wichtigsten Buchpassagen abgeschrieben. Er empfand es als lebenserfüllend, die Worte, die er las, niederzuschreiben. So glaubte er, sie vollständig in sich einsaugen zu können. Es gab nichts außer Worte in seinem Leben. Worte waren Gefühle, die Worte, die er in Büchern las, waren die einzigen, die ihn fühlen ließen.



Nur durch äußere Reize fühlen können und immer wieder neue exogene Spannungen provozieren, um etwas zu fühlen.


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