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Germany
Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.

Montag, 18. Februar 2013



Ich renne weg. Renne weg. Renne renne renne.
Mit jedem Menschen, den ich verlasse, geht ein Stück mehr von mir verloren. 

Sonntag, 17. Februar 2013

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schwelgen



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"Ich habe Angst davor, was mich erwartet. Ich würde es gerne schaffen und der Realität ins Auge wagen. Es ist ein Wagnis, jeder Blick jenseits des Nebels aus Traum und Fantasie macht mir Angst. Gleichzeitig wird dort meine Erfüllung liegen, fühle ich dann. Gerne würde ich echt sein und etwas Echtes fühlen dürfen. Mir der Konsequenzen meines Handelns gewahr werden und mich entwickeln können."


Erfahre so selten Selbstwirksamkeit, denke ich plötzlich, als ich alte Texte von mir lese und mich nicht darin wiedererkennen kann - so als würde ich zum ersten Mal mit mir Selbst konfrontiert und würde nichts damit anfangen können, alles unbekannt.

Und, ganz alt, greife nach diesen fernen Erinnerungen:

"Monate zurückliegend

Alles vermischt sich mit der Luft, die wir ausatmen, wenn wir einander ansehen und schweigen, weil es nichts gibt, was mehr Wert sein kann als die Stille, die wir für diesen kleinen Augenblick teilen. Der alles andere ungeschehen lässt und mich ins Drehen bringt, wir stehen da, wo wir damals standen. Sitzen auf dem Gullideckel und lauschen der Musik und ich sehe in deine Augen, spüre deine Hand, dein Herzschlag zittert an meinem tobenden Herz. Wir erkennen einander, um uns dann wieder zu verlieren und uns tausende von Malen wieder zu finden. Und zu verlieren und zu suchen nach etwas, was es vielleicht doch nur in unseren Träumen gibt.
Zwei Pullover vor mir mit zwei so verschiedenen Gerüchen, so wie du mal anders warst, so rochst du, als ich dich das erste Mal riechen durfte und so riechst du jetzt. Und beides tut weh und das andere mehr als das eine, weil es vorbei ist und dann auch das, was noch ist und vielleicht anhalten kann.
Nur dass es nicht weh tut, weil ich es verloren habe und wiederhaben will. Einfach weil es ist, weil es war, ist und sein wird, wunderbar und mir das Wichtigste.
Ist alles von mir alles für dich? Ist ein kleiner Teil von mir vielleicht mehr für dich als der ganze Rest dazu?
Ich habe immer Sachen gesagt, von denen ich gehofft hatte, dass sie etwas ändern und das haben sie auch viele viele Male. Und jetzt, jetzt will ich nichts sagen müssen und es gibt vielleicht auch nichts. Ich will einfach lernen zu vertrauen.
Ich fühle mich dir näher als je zuvor und doch bist du so weit weg, bist du weit weg, wirst du weit weg sein?"

Will wieder spazieren gehen, dort, wo ich als junges Mädchen spazieren ging.

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Samstag, 1. Dezember 2012

17 Mädchen

Weißt du noch wie es war, mit 17? Die Energie, die du damals hattest? Und jetzt, wie ist es jetzt? Ist es jetzt anders?
Ich weiß manchmal nicht mehr, wie es war, mit 17. Ich wünschte, ich dürfte das Gefühl von damals noch einmal inhalieren.
Hier stehe ich. Emotional zerpflückt. Die Schanden meiner Erziehung trage ich am Leib und manchmal trage ich sie zur Schau. Zeige euch in all meiner Dramatik, wie sehr ich leiden kann. Meine Leidensfähigkeit ist so wahnsinnig ausgeprägt, dass es mich selbst immer wieder umhaut. Manchmal verberge ich es aber gut. Das alles, was mir weh tat und weh tut.
Nur die Energie, die würde ich niemals mehr bändigen wollen. Hätte ich sie noch.
Die Energie von damals, die ist nun weg.

Freitag, 24. August 2012

You bring me courage to keep my arms
open wide

I want to love you
but I don't want to depend on you

You bring me courage
to bring my eyes open wide
to keep my arms open wide

I think I love you
I'd love you but I don't love myself

Freitag, 10. August 2012



heute Abend in Hannover Linden... 
kann nicht mehr

Donnerstag, 7. Juni 2012

I only want what I deserve...

Mittwoch, 6. Juni 2012

i am spleeping with your best friend



and can't even be sorry for

Mach dir die Welt wie sie dir gefällt


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Freitag, 6. Januar 2012

15 Uhr 43
I live for those who love me, for those who know me true. Ein Satz in meinem Kopf, irgendwo aufgeschnappt. Das ist so, als wäre man jemand, als sei da Etwas in meinem verborgen, was ein anderer Mensch herausfinden könnte, entdecken könnte. Dabei erfindet er es erst. Ich bin das, was andere in mir sehen. Und vielleicht nur ein ganz klein wenig das, was ich selbst in mir sehe. Wobei das, was ich in mir sehe, Auswirkung hat auf das, was ich anderen Menschen von mir zeige. Es ist ein Kreislauf. Ganz gleich wie wir es drehen und wenden, es sind nur Worte, die versuchen, etwas zu beschreiben, was es gar nicht wirklich gibt. Die Wirklichkeit ist das Konstrukt unserer Gesellschaft, um sich aufrechtzuerhalten. Die Suche nach der Wahrheit. „Ich würde so gerne verstehen, wer du wirklich bist.“ Wahrheit gleich Wirklichkeit? Kann ich diese W-Worte mit W-Fragen erforschen? Wer was wo wieso warum weshalb. Wie kann ich herausfinden, was es mit dieser Wahrheit auf sich hat? Hat alles Inhalt? Verbirgt sich denn hinter der Oberfläche eine Innenfläche?
Diese Gedanken sollte ich woanders weiterführen. In meinem Kopf. Damit sie verborgen bleiben. Meine Innenfläche bilden.