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Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.
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Freitag, 22. Februar 2013


Sitze unter einem hängendem Blätterdach und kratze mit den Fingern in der Erde. Ich treffe Milan und das Gefühl der Fremde schwindet. Alles schon einmal in meinem Kopf gewesen. Ich reproduziere mich selbst, meine eigenen Gedanken. Ich esse mich auf, verschlinge mich, bin gefangen in mir. Ein Teil wird verdaut, der andere verwundet. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Es schwindet. Ich schwinde. Ich schummele und wirre umher, weiß nicht weiter mit den Wegen und Zielen, mit dem Geradeausgehen geht es nie vorwärts. Ich bin mir selbst kein konstantes Objekt, schreibe ich dir. Habe keine Lust irgendetwas an irgendwen zu adressieren. Gebe meine Träume auf und verliere mich nur noch kurz in Phantasien. Brauche Auf und Abs damit nicht ein einziges monotones Ich will sterben übrig bleibt. 

Montag, 18. Februar 2013



Ich renne weg. Renne weg. Renne renne renne.
Mit jedem Menschen, den ich verlasse, geht ein Stück mehr von mir verloren. 

Freitag, 9. März 2012

eigentlich

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Eigentlich habe ich gar nichts zu sagen.


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Donnerstag, 16. Februar 2012

Anonymisierte und gefilterte Ausschnitte

Ist es Selbstverrat, intime Gedanken zu veröffentlichen? Verrät sich eine ganze Generation selbst? Rechtfertigt das Hinterfragen meines Handelns dieses? 


Erkenntnis von Selbstwirksamkeit

Freitag, 6. Januar 2012
15 Uhr 22
Ist es wichtig, alle Erlebnisse aufzuschreiben? Anfangs gehörte das zu meiner Auseinandersetzung mit meiner Existenz, an die Fühlen Erleben Leben gebunden ist. Ich bin ein Mensch, der auf andere Menschen Einfluss nimmt. Ich bewege mich in einer Welt, die auf mich wirkt und die mir das Gefühl geben kann, auf sie zu wirken. Immer noch rekonstruiere Ereignisse, versuche Handlungsstränge zu verstehen, verknüpfe Situationen und suche nach Parallelen, will Dinge so erleben, wie ich sie schon einmal erlebt habe. Ich bin da. Es gibt mich. Wenn ich einen Menschen küsse, dann löst das in diesem Menschen Gefühle aus. Wenn ich mit einem Menschen rede, dann regt ihn das zum Nachdenken an. Ich hinterlasse Spuren. Ich bin ein eigenständiger Mensch.
Kommt diese Erkenntnis zu spät? Habe ich es nicht längst erkannt? Mit vier, mit fünf, im Kleinkindalter? Habe ich denn vergessen, dass ich ein Jemand bin und sein darf?


Ich führe ein Tagebuch. 168 Seiten, die wiedergeben, was ich nicht fassen kann. Nur in Worte fassen konnte ich es. 



Ich muss mein Leben teilen, dann erscheint mir nicht alles so fremd. 

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Lieb mich,

schreit es. Lieb mich, fiebt es dann schon wieder. Lieb mich.

Tiefsinnig sein
Die Traurigkeit des eigenen Spiegelbildes
voll von Mitleid und doch Hoffnung
gerichtet auf einen Menschen
von dem man sich Anerkennung und Bestätigung wünscht
für etwas das man sein will
in die Augen einbrennen und fotografieren vielleicht
Sich selbst in die Augen sehen
und sich selbst aus Schmerz und Sehnsucht heraus
spüren und lieben wollen
Der Wunsch geliebt zu werden
zu fühlen dass man es verdient
Geliebt zu werden
Verletzlichkeit und das Bedürfnis nach Halt
aufgefangen zu werden
und danach noch verletzlicher sein zu dürfen
Im Irrglauben noch mehr Vertrauen schenken zu können
je verletzlicher man sich selbst macht

Ist das ein Irrglaube?
Wie wir uns alle in ein Korsett quetschen wollen, denn es versteckt unsere Makel, das, was wir an uns selbst nicht mögen. (Wer bestimmt, was Makel sind?) Es rückt zurecht, was wohl irgendwie zurecht gerückt werden muss.
Und so ein Korsett, das schnürt uns ein?
Wie wir fanatisch auf der Suche nach uns selbst sind.
Nach diesem Selbst, was es ja gar nicht geben kann. Denn in dem Moment, in dem man die Beständigkeit des Selbst, des Sich-selbst-Gleichseins, die Identität hinterfragt, gibt es diese doch schon nicht mehr?
Wieso nehmen wir andere Menschen auseinander? Würde es uns selbst helfen von den Abgründen der Gedanken unserer Freunde über uns zu wissen? Führen die Gedanken anderer Menschen über die eigene Person denn wirklich zu mehr Reflexion, mehr zum eigenen Selbst?
Reflektieren darf doch nicht immer nur heißen, alles in Frage zu stellen oder sich so zurecht zu basteln, dass man mit sich zufrieden ist.
Aber darum geht es doch auf der Suche nach sich selbst, dass man alles, was man mitgeteilt bekommt und was auf einen niederprasselt, filtert. Sich die Teile raussucht, die einem zusagen, mit denen man sich gerne identifizieren möchte.
Und fertig ist das Selbst. Das nie beständig sein wird. Aber verteidigen wird man es. Denn das ist doch Erwachsensein, das Verteidigen einer festgelegten, starren Meinung und Haltung. Das Abwehren von Kritik, das Ankommen, so bin ich und nicht anders. Ich verteidige das, was ich zu sein glaube.
Ich kann mich selbst schon nicht mehr hören, wie ich die Gedanken des Alltags noch viel oberflächlicher als sie es bereits waren hier niederschreibe.
Und wie doof wir uns immer mehr und immerzu selbst finden, wie sehr uns die Lächerlichkeit der eigenen Person bewusst wird. Sodass wir uns nur mit dem Mittel der Selbstironie zu helfen wissen und glauben, dass sie uns vor Kritik von außen schützt. Denn wer sich selbst auf den Arm nimmt, der kann mitlachen, tut es ein anderer ihm gleich.
Und es ist ja auch so schrecklich reflektiert, sich bewusst zu sein, wie lächerlich das alles aus der Distanz aussehen mag.
Oder nicht?
Das muss niemand verstehen. Das ist alt und vergangen und soll hier einfach nur vorhanden sein. 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Like in the movies


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Wenn wir nicht wissen wie wir uns verhalten sollen, bleiben uns nur die Filmszenen im Hinterkopf, die uns ein mögliches Handlungsmuster vorgeben.


Denn was können wir tun, wenn es nichts zu tun gibt?

Dienstag, 18. Oktober 2011

Aber ich will gar nicht.


Endgültigkeit. Das Ende ist gültig.

Vielleicht kann ich erst jetzt anfangen.

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Bilder via weheartit

Es gibt mich nicht mehr.
Denn das alles war mein Herz.
Tage des Spiels, Tage der Freude, Tage der Auswringens und Ausquetschens und der Lebendigkeit. Tage voller Leben, so viel Leben, dass man gar nicht mehr kann und will. Tage wie jeder andere gibt es nie.
Das alles sind die Tage meines Lebens und es werden immer mehr.

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

There's someone outside

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Fliehende Gedanken und der Fixpunkt bin nie ich. 
Es geht um nichts. Es geht um alles. 

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Das weiße Rauschen in meinen Ohren, in meinem Kopf.

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Wanna go home. Where is home? Home is where I am. Where am I?

Meine Füßen in den Socken liegen auf der gerillten Tagesdecke. Ich begutachte das Material, schrabbele über den Stoff, drücke mein Gesicht auf die Rillen. Mit der rechten Hand kratze ich mein linkes Schlüsselbein. Eine Fliege schwirrt vor meinen Augen. Der Laptop fiebt, je älter er wird, desto lauter scheinbar. Die Decke ist hoch und nach dem Duschen sieht sie feucht aus. Was kann ich tun, wenn ich meinen Schlüssel wieder von innen steckenlasse? Darf ich um Hilfe fragen? Manchmal stehe ich der Zimmerwand gegenüber und spreche mit meinem Spiegelbild. Um mir Angst zu machen. Aber die Angst kommt auch so. Ich versuche nur festzuhalten, solange es geht. 

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Dienstag, 11. Oktober 2011

Oder sind die Gründe einfach da?

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In meine Gedanken vertiefe ich mich. Ganz tief durchquere ich die langen Linien, die Phrasen bilden und verloren gehen, wenn ich sie nicht rechtzeitig an mich reiße und zerquetsche zwischen den Bleistiftmienen auf Papier. Ich will es feiern, will feiern dass es so ist, wie es ist. Ich nehme es an. Und dann wird es mehr. Es wird schlimmer und heftiger. Aber was kann man, wenn nicht aushalten. Wie soll es denn aussehen, dieses "Ich halte es nicht mehr aus". Was passiert denn dann? Was soll denn noch passieren? Es kann doch nichts mehr passieren. 
Das, was uns passiert ist.
Unsicherheit macht Selbstbezogen. Ich suche Gründe, um verletzt zu sein, um mich zurückzuziehen. Oder sind die Gründe einfach da?
Und wenn ich es nicht annehme, dann hinterfrage ich es. Stelle wieder alles in Frage. Verneine es. Dann wird es besser. Niemals vertrauen kann ich dem Fleck, der irgendwo zwischen Herz und Bauch sitzt.
Auch darauf kann ich nicht vertrauen: dass ich diesen Fleck hege und pflege und es ihn gibt.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Bleib nicht.

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Ich habe Tinnitus aurium und es bringt mich fast um. Es zeigt mir, dass ich meinen Masochismus nicht länger kontrollieren kann. Denn vielleicht will ich, dass es mir schlecht geht. Nach der Stille habe ich mich gesehnt. Ruhe von dem äußeren Stochern und Graben und Wühlen wollte ich. Nun ist es ganz still von außen. Und mit mir allein so laut. Ich kann die Stille nicht mehr hören. Die Stille gibt es für mich nicht mehr. 

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Dienstag, 27. September 2011

fensterblicke


"Es ist natürlich, dass man sich von anderen Menschen angezogen fühlt. Auch wenn man in einer Beziehung ist. Vielleicht passiert das, weil man etwas lernen soll.

Was chaotisch beginnt, endet chaotisch?"

(The L-Word)

Wir wollen immer Regeln für alles aufstellen. So viel Rationalisierung in diesen Tagen.


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Wir sind alle Huren. Wir alle verkaufen uns mal. Sagt das etwas über uns aus? Mit allen ins Bett steigen, um der Erfahrung Willen, das ist nichts für mich.


Es ist laut in mir drin. Mit erhobenem Zeigefinger sieht er mich an. Es rauscht in meinen Ohren, darauf konzentriere ich mich. Vielleicht rauscht es gar nicht, nur dann, wenn sich meine Gedanken auf Fiktion zuspitzen.


Sie ist auf der Suche. Streift hindurch zwischen Körpern, warme und kalte. Sie hasst es in ihrem Körper zu hausen, Strickjacken, die sie überzieht, aus Angst, es klingele an ihrer Haustür und jemand könnte sehen, dass sie noch ihr Nachthemd trägt, seit vielen Tagen, sie engen sie ein und das fettige Haar klebt ihr am Hinterkopf, der kribbelt, wenn sie nach vielen Stunden den Kopf anhebt, sich aus dem Bett kratzt. Ihre Haut ist wund, das spiegele ihre Verletzlichkeit wieder, sagte jemand zu ihr. Als sie im Keller kniete, einen der Kartons öffnete und nach etwas suchte, das sie wegwerfen kann. Um sich zu befreien. So wie sie die vielen Sperrmüllmöbel irgendwann wieder an die Straße stellen musste, mit einigen ihrer eigenen Möbel und Gebrauchsgegenstände hinzu. Um sich Luft zu machen, für ganz kurz nur. Gedanken bilden Endlosschleifen, wie komme ich davon los? Es pocht und hämmert gegen die Schädeldecke, manchmal mehr von innen, dann wieder viel von außen mit der Sehnsucht nach Ruhe, nach nichts mehr. Doch die Stille ist nicht der Frieden, die Stille ist nicht die Ruhe. Es gibt keine Grenzen in der Stille. Die Stille selbst ist die Grenze. Grenzenlose Stille gibt es überall, wenn man nur ausschaltet, was man hasst. Alle Sätze fühlen sich unecht an, so als hätte sie schon einmal jemand geschrieben, gedacht zumindest. Als wären es nie ihre eigenen. Nichts gehört wirklich ihr. Alles was sie tut und sagt, das hat sie von den anderen. Aus den Filmen, die sie in ihrer Kindheit sah und die ihre ästhetische Bildung bestimmten, so wie sie glaubt. Es geht ihr gut, sagt sie, glaubt sie. Wenn es ihr wieder schlecht geht, dann war es nur noch ein glauben, so als wäre das schlechte Gefühl stets die Grundstimmung, und alles davon Abweichende nur ein Betrug. Gegen sich selbst und gegen die Umwelt, die sich schlechter betrügen ließe als sie sich selbst. Die Stimmung, in der sich ihre Gedanken fixiert anfühlen, geht mehr als dass sie kommt. Nichts bleibt, alles schwindet. Die Veränderungen schmerzen. Das Kind der Veränderung, das ist sie und hält deswegen an allem fest, damit es aufhört, sie immer wieder an den Boden der neuen Tatsachen zu bringen. Von vielen Menschen ließ sie sich mitreißen, sah in ihrer Schwäche stark aus. Die Offenheit der Veränderung gegenüber bringt nichts nie zum Stillstand, nichts will sie mehr, als ankommen, denkt sie. Um sich wieder loszureißen. Wie eine Reise in die trübe Unendlichkeit, erst der Tod wird das Ziel sein.


Wer hat Angst vor...

Pathetik?

Montag, 8. August 2011

Monate zurückliegend

Alles vermischt sich mit der Luft, die wir ausatmen, wenn wir einander ansehen und schweigen, weil es nichts gibt, was mehr Wert sein kann als die Stille, die wir für diesen kleinen Augenblick teilen. Der alles andere ungeschehen lässt und mich ins Drehen bringt, wir stehen da, wo wir damals standen. Sitzen auf dem Gullideckel und lauschen der Musik und ich sehe in deine Augen, spüre deine Hand, dein Herzschlag zittert an meinem tobenden Herz. Wir erkennen einander, um uns dann wieder zu verlieren und uns tausende von Malen wieder zu finden. Und zu verlieren und zu suchen nach etwas, was es vielleicht doch nur in unseren Träumen gibt.
Zwei Pullover vor mir mit zwei so verschiedenen Gerüchen, so wie du mal anders warst, so rochst du, als ich dich das erste Mal riechen durfte und so riechst du jetzt. Und beides tut weh und das andere mehr als das eine, weil es vorbei ist und dann auch das, was noch ist und vielleicht anhalten kann.
Nur dass es nicht weh tut, weil ich es verloren habe und wiederhaben will. Einfach weil es ist, weil es war, ist und sein wird, wunderbar und mir das Wichtigste.
Ist alles von mir alles für dich? Ist ein kleiner Teil von mir vielleicht mehr für dich als der ganze Rest dazu?
Ich habe immer Sachen gesagt, von denen ich gehofft hatte, dass sie etwas ändern und das haben sie auch viele viele Male. Und jetzt, jetzt will ich nichts sagen müssen und es gibt vielleicht auch nichts. Ich will einfach lernen zu vertrauen.
Ich fühle mich dir näher als je zuvor und doch bist du so weit weg, bist du weit weg, wirst du weit weg sein?

Dienstag, 12. April 2011

Keine Kraft zum Träumen haben wir


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Alle Kraft dem Leben.

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Und da stehen wir, gestrandet, voll von Sand und Schutt und ich will immerzu etwas aufschreiben, was dann doch wieder raus ist aus meinem Kopf und Zeichnen, das kann ich nicht so naturalistisch, wir lachen und bleiben bei diesem Malen mit dem Licht, lachen über das Streugut fernab unserer Köpfe.

Montag, 11. April 2011

And you must be sick, sick sick. And you must be blind, blind, blind.


Because you cannot see, when the leaves fall down.
How ugly I am.

Etwas erst nachschlagen müssen. Etwas nicht sehen können, nur riechen.

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(The Skeleton Key)

Wieso sagen eigentlich alle, Liebe sei blind. Menschen sind doch blind. Wie zugeschnürt fühlt sich das an.
Blutige Küsse.

Samstag, 9. April 2011

security without doubts


Es ist kein Kompliment wenn ich dir sage, ich mag dich.
Nun sitze ich an meinem Schreibtisch, ruhe, raste.
Bass.
Bumm.
Zeitplan erstellen, Prioritätspläne und haufenweise to-do-Listen mit Zielanalyse und Zielhierarchien. Und Arbeitsbelohnung, Motivation. Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie mögen und gerne tun oder die Sie seit langem planen, aber bisher nicht ausführen konnten. Das Studium an der Fernuniversität Hagen ist so meins, denn das Erstellen von Listen, das lässt mein Herz springen. Mit Kringeln und Strichen und Vernetzungen und Post-its darüber und am Ende entspricht es meinem Begriff von Ästhetik und sonst nichts und niemandem. Die Verzettelung. Das bin ich.
Was bin ich?
Double creativity and confidence.
Zu viel drumherum, zu wenig Kern.

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"Die Zahl der Studienabbrecher, die wegen Procrastination gescheitert sind, ist vermutlich nicht klein". Mögliche Formen nach Rückert (2000): Alltägliches Aufschieben. Problematisches Aufschieben. Hartes Aufschieben. Blockade. Ursache durch verschiedene Faktoren: Emotionale Faktoren. Kognitive Faktoren. Unklarheiten. Aufgabenmerkmale. Zeitdruck. Alter.

Bist du gefährdet? Mach den Kreuztest:
- Ich warte, bis ich in der richtigen Stimmung bin.
- Ich fange morgen an.
- Ich muss erst noch all die anderen Sachen erledigen.
- Es ist zu anstrengend.
- Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
- Ich hab ja noch Zeit.
- Ich arbeite unter Druck eh besser.
- Ich habe gerade keine Lust.
- (...)
- Ich bin bei Facebook angemeldet.
- Ich bin ein Blogger.


alles und wieder alles und dann nichts

Lass uns sein, nicht nur werden. Sein werden wir. Und wenn wir sind und werden zugleich und wir werden was wir sind, was wir waren, wir werden sein was wir werden und wir werden und sind und ich werde sein. Du auch. Nur zusammen werden wir nicht sein können, zusammen sind wir nicht.

Immer noch alles.

Freitag, 8. April 2011

I had to leave


Nur noch Schattendasein. Kein Schmerz mehr. Nur noch Abschiednehmen. Traurigkeit.
Der vertraute Geschmack (wie damals) von Valeriana der Valerianaceae auf verletzten Lippen, die immerzu Sachen sagen, von denen ich doch selbst nicht weiß, ob sie stimmen. Von denen ich herausfinden will, ob sie stimmen können, sobald ich sie ausgesprochen habe. Um dann nur festzustellen, nein, das bin ich gar nicht, ich konstruiere da nur etwas zusammen, von dem ich kurz denke, dass es das sein könnte. Aber nichts davon macht mich aus.
Nichts davon kommt dem nahe, was ich eben selbst noch nicht kenne.

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Und dann geht es weiter. Plötzlich geht es weiter. Nur anders. Mit neuen Spielfiguren. Denn eigentlich ist es ein Spiel, wenn ich in den Spiegel sehe und alles ist schwarz und weiß und dann ist es ein Spiel.


Mittwoch, 6. April 2011

Wenn ich sage "Okay, lass uns gehen", dann rennen wir, ja?

Dienstag, 5. April 2011

I believe love is immortal


Weil Liebe etwas schafft, das so vorher nicht da gewesen ist. Das man nicht rückgängig machen kann.
Der Gendanke letzter Woche will dazu passen. Denn ich beschloss zu genießen, das alles, was jetzt ist. Bevor es zerfließt. Über die Unbeständigkeit von Zeit. Die Unbeständigkeit von allem, was in Abhängigkeit zur Zeit steht. Was wird denn nicht von ihr getragen, was geht nicht durch sie zu Ende?
Nichts ist unsterblich.
Aber es wird vielleicht solange leben können, wie wir leben?