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Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.
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Sonntag, 31. Oktober 2010

supercalifragilisticexpialidocious*

Gerade lese ich Mary Poppins (1934) von Pamela L. Travers, ein ungewöhnliches Kinderbuch, das als eines der wenigen in die Weltliteraturgeschichte eingegangen ist.

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Wunder hinter der alltäglichen Wirklichkeit.
Wer viel liest, der kann noch träumen.

Superkalifragilistischexpiallegetisch, superkalifragilistigexpiallegetisch
und superkalifragilistischexpiallegorisch
sind deutsche Übersetzungen des englischen Kunstwortes supercalifragilisticexpialidocious (Aussprache: /ˌsuːpɚˌkælɪˌfrædʒəlˌɪstɪkˌɛkspiːˌælɪˈdoʊʃəs/) aus dem gleichnamigen Lied im Filmmusical Mary Poppins der Walt Disney Productions. (wikipedia)

Donnerstag, 15. Juli 2010

serienjunkie


In den letzten Tagen habe ich viel zu viel Gossip Girl konsumiert und mein Gewissen kann ich nur beruhigen, weil es auf Englisch war (viele tolle, lebenswichtige neue Vokabeln kamen so hinzu). Die dritte Staffel ist einfach hinreißend, natürlich hinreißend schlecht, lächerlich, unlogisch, aber einfach unterhaltsam. Jedes Mal frage ich mich, wie hoch die monatliche Telefonrechnung dieser elitären Manhattan-Sternchen ist (in jeder Szene ist die Verknüpfung zur nächsten irgendein Handygespräch) und wieso ich es nicht schaffe, diese Serie mit all den so sehr ineinander verstrickten und konstruierten Zufällen und Schicksalsfällen authentisch zu finden. Aber letztendlich macht sie einfach Spaß, auch wenn ich die Bücher damals mit sehr viel mehr Hingebung genossen habe als diese schlechten Serena-, Dan- und Jenny-Verschnitte. Schließlich waren die Buchcharaktere um einiges viel versprechender. Jenny dickbusig und deswegen immer etwas unsicher, Serena das schönste Mädchen ganz N.Y.s (Blake Lively kommt nicht mal an Leighton Meester alias Blair dran) und Dan war der, der einen Körper so dünn wie die Feder mit der er all diesen poetischen Kram schrieb, wollte. Das Doofe ist ja nur immer, dass man nie wieder eines der Bücher anrühren kann, ohne nicht an die Schauspielbesetzung denken zu müssen, d.h. dass Chuck und Nate nicht mehr die Chucks und Nates meiner Phantasie (sondern die der Drehbuchbesetzung) sein dürfen. Das Fernsehen macht es möglich. Danke auch an Harry Potter, Twilight und irgendwie auch an Pipi Langstrumpf. Wer viel liest, der kann noch träumen. Wer viel Fernsehen schaut hingegen, der muss sich nicht mehr viel vorstellen.

Freitag, 29. Januar 2010

Der Mieter


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Der zurückhaltende Bankangestellte Trelkovsky mietet in Paris bei der Concierge eines Mietshauses ein billiges und einfaches Zimmer. Er erfährt von der Vermieterin, dass sich Simone Choule, die zuvor in dem Zimmer wohnte, aus dem Fenster der Wohnung im dritten Stockwerk gestürzt hat. ...
Trelkowskys psychisches Erleben verändert sich zunehmend. Er beginnt zu glauben, dass seine Nachbarn ihn in Simone Choule verwandeln und ihn ebenfalls in den Tod treiben wollen. ...
Trelkovsky beginnt sich mit Simone zu identifizieren, zieht ihre Kleider an und glaubt, er werde nun auch wie sie behandelt. Er leidet unter Fieberträumen und Wahnvorstellungen, sieht Personen, welche ihn beobachten, hört Klopfzeichen an seiner Türe und verletzt sich eines Nachts selbst. ...

...Filmempfehlung.

Dienstag, 29. September 2009

A Clockwork Orange


Sollte sich jemand schon mal näher mit dem Film Lola rennt auseinander gesetzt haben, könnte sein Name ein Begriff sein: Stanley Kubrick.

Seine berühmte Szene aus Odyssee im Weltraum (2001), in der ein fliegender Knochen die szenische Verbindung zwischen Urzeit und Zukunft darstellt (hier ansehbar; zitierte Szene beginnt bei 6:49 min), wurde in Lola rennt gekonnt szenisch zitiert - der durch die Luft fliegende rote Telefonhörer stellt hier die Verbindung zwischen ihren einzelnen Rennphasen dar und ist eine Allusion auf Stanleys fliegenden Knochen (das Film-Opening von Lola rennt könnt ihr hier angucken, es lohnt sich; das Filmzitat findet sich bei 10:10 Minuten).

Der US-amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Stanley Kubrick (1928 in NY geboren und 1999 in der Nähe von London verstorben) war sehr berühmt für seine bis ins letzte Detail perfektionierte szenische Darstellung; "seine Filme werden vor allem für ihre tiefe intellektuelle Symbolik und ihre technische Perfektion gelobt", (Quelle hier). "Filmschaffende zählen ihn zu den bedeutendsten Filmemachern aller Zeiten" (Quelle hier).

Kubrick war dafür berüchtigt, seine Filmbesetzungen bis an ihre physischen und psychischen Grenzen zu treiben. So auch Malcolm McDowell, der innerhalb seiner Hauptrolle der Verfilmung von Anthony Burgess' Zukunftsroman A Clockwork Orange (dt. Titel: Uhrwerk Orange) vorübergehend erblindete und mehrere Rippenbrüche erlitt.

Being the adventures of a young man whose principal interests are rape, ultra-violence and Beethoven.


Der britische Schauspieler (heute 66 Jahre alt), vielleicht bekannt aus der US-Serie Heroes, spielte in dem 1971 erschienen Film den Beethoven-Liebhaber und Anführer der Jugendbande der Droogs, Alexander DeLarge, kurz Alex, der Gewalt als Lustgewinn empfindet. "Die Gang der Droogs lebt im trostlosen Vorort eines verfremdeten Londons - ihr Leben dreht sich um Gewalt an Wehrlosen, Schlägereien mit anderen Gangs, Vergewaltigungen und Raubüberfälle", bis sich die Gruppe auf Grund Alex' autoritärem Frührungsstil eines Tages spaltet: "Bei einem ihrer Überfälle geschieht das längst Vorhersehbare: Bei dem Einbruch in das Haus einer alleinstehenden Frau, die Alex brutal erschlägt, wird Alex von seinen „Droogs“ verraten und der anrückenden Polizei überlassen. Er wird als Mörder zu vierzehn Jahren Gefängnis verurteilt."



...im ersten Moment irritierend und schockierend.

Kritisiert wird häufig, dass die Gewalt ästhetisiert wird.

Die Selbstverständlichkeit, die Alex in seiner Gewalttätigkeit zunächst an den Tag legt, zeigt Kubrick, indem er von brutaler Gewalt bestimmte Szenen durch heitere Klassikmusik begleitet. Das Leid der Opfer erreicht Alex nicht im Mindesten.

Der langfristige Erfolg der Aversionstherapie ist strittig. Im Film Uhrwerk Orange von Stanley Kubrick wird ein besonders negatives Beispiel von Aversionstherapie dargestellt.

Kubrick wollte dem Film eine traumähnliche, fantastische Qualität verpassen und filmte viele Szenen mit Fischaugenobjektiven

Gesellschaftskritik. Jede Institution tut das aus ihrer Sicht moralisch Richtige, verfolgt dabei aber stets nur eigene Interessen auf Kosten des Individuums. Kubrick unterstellt der Regierung Machthunger und der Wissenschaft Allmacht.


"Über die Bedeutung der Botschaft des Films gibt es keine Einigkeit. Ein Beispiel einer Interpretation des Films sowie der Buchvorlage ist, dass jedem Menschen die Freiheit gegeben werden sollte, sich schlecht und falsch zu verhalten; denn ein Individuum, das sich gut verhalten muss, ist indoktriniert und zu keiner eigenständigen Persönlichkeitsentfaltung mehr fähig."



Ich war geheilt, alright.





Freitag, 1. Mai 2009

Weil sie alle so faszinieren.
































Skins ist so echt und überzeugend. Vielleicht ist es das auch gar nicht, sondern es ist einfach nur traumtänzerisch.
Da vergisst man, dass es nur eine Serie, nur erfundenes Leben ist, das niemand lebt.
















Sie faszinieren. Obwohl sie normal unnormal, eben einfach normal sind. Im Grunde.




Donnerstag, 30. April 2009