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Studentin. 23 Jahr, sprödes Haar. Über alles und nichts im Leben.
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Freitag, 30. Juli 2010

move


Ab morgen berichte ich euch dann aus dem schönen Ort
Linden in Hannover.

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Es ist alles völlig anders gekommen als ich dachte und als ich so sehr gehofft habe. Aber eigentlich glaube ich dass es besser denn je sein wird.
Ich bin ich ohne dich.

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Samstag ziehe ich dann also endlich um. Nach vielem Zweifeln habe ich mich dafür entschieden. Ich will den Traum von diesem Leben in dieser Stadt nicht aufgeben, wenn das Leben auch nicht mit dem Menschen sein wird, den ich mir so sehr gewünscht hatte. Langsam beginne ich zu verstehen, dass ich all das, was wir hatten, nicht aufgeben muss. Die Erinnerungen bleiben, auch wenn sie weh tun. Nie werde ich vergessen. Ich habe gedacht, ich könnte nie wieder so glücklich sein und nie wieder ich sein. Weil nur dieser Mensch mir die Möglichkeit gibt, so zu sein, wie ich bin.

Aber ich weiß, das ist nicht so. Ich kann lachen und mich freuen und ich werde bald wieder glücklich sein. Und erst jetzt wird mir klar, wie viel ich verziehen habe und nicht hätte verzeihen dürfen. Aus Traurigkeit wurden leere Tränen, jetzt ist es einfach nur Wut und bald wird es Gleichgültigkeit sein. Ich habe zunehmend das Gefühl, dass ich gar nicht mehr um den Menschen trauere, der aus meinem Leben geht, sondern vielmehr um die glücklichen Momente, um das gute Gefühl zu wissen, dass da jemand ist.
Aber am Ende war da niemand mehr und wenn das so ist, einfach so, dann will ich auch nicht, dass der Mensch zurückkommt.

Ich war so durcheinander, dass ich gar nicht mehr wusste, was eigentlich passiert ist. Ich wusste nur noch, dass ich nicht aufhören konnte, zu schreien und nicht einmal gemerkt habe, dass meine Mom mich schlug, damit ich wieder zu mir komme. Noch nie hatte ich so viel Angst und wurde so verletzt.
Ich werde jemanden finden, der mich zu schätzen weiß und dessen Liebe ich mir sicher sein darf. Daran glaube ich. Weil ich ganz stark lieben kann, das weiß ich jetzt.

Dienstag, 29. September 2009

A Clockwork Orange


Sollte sich jemand schon mal näher mit dem Film Lola rennt auseinander gesetzt haben, könnte sein Name ein Begriff sein: Stanley Kubrick.

Seine berühmte Szene aus Odyssee im Weltraum (2001), in der ein fliegender Knochen die szenische Verbindung zwischen Urzeit und Zukunft darstellt (hier ansehbar; zitierte Szene beginnt bei 6:49 min), wurde in Lola rennt gekonnt szenisch zitiert - der durch die Luft fliegende rote Telefonhörer stellt hier die Verbindung zwischen ihren einzelnen Rennphasen dar und ist eine Allusion auf Stanleys fliegenden Knochen (das Film-Opening von Lola rennt könnt ihr hier angucken, es lohnt sich; das Filmzitat findet sich bei 10:10 Minuten).

Der US-amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Stanley Kubrick (1928 in NY geboren und 1999 in der Nähe von London verstorben) war sehr berühmt für seine bis ins letzte Detail perfektionierte szenische Darstellung; "seine Filme werden vor allem für ihre tiefe intellektuelle Symbolik und ihre technische Perfektion gelobt", (Quelle hier). "Filmschaffende zählen ihn zu den bedeutendsten Filmemachern aller Zeiten" (Quelle hier).

Kubrick war dafür berüchtigt, seine Filmbesetzungen bis an ihre physischen und psychischen Grenzen zu treiben. So auch Malcolm McDowell, der innerhalb seiner Hauptrolle der Verfilmung von Anthony Burgess' Zukunftsroman A Clockwork Orange (dt. Titel: Uhrwerk Orange) vorübergehend erblindete und mehrere Rippenbrüche erlitt.

Being the adventures of a young man whose principal interests are rape, ultra-violence and Beethoven.


Der britische Schauspieler (heute 66 Jahre alt), vielleicht bekannt aus der US-Serie Heroes, spielte in dem 1971 erschienen Film den Beethoven-Liebhaber und Anführer der Jugendbande der Droogs, Alexander DeLarge, kurz Alex, der Gewalt als Lustgewinn empfindet. "Die Gang der Droogs lebt im trostlosen Vorort eines verfremdeten Londons - ihr Leben dreht sich um Gewalt an Wehrlosen, Schlägereien mit anderen Gangs, Vergewaltigungen und Raubüberfälle", bis sich die Gruppe auf Grund Alex' autoritärem Frührungsstil eines Tages spaltet: "Bei einem ihrer Überfälle geschieht das längst Vorhersehbare: Bei dem Einbruch in das Haus einer alleinstehenden Frau, die Alex brutal erschlägt, wird Alex von seinen „Droogs“ verraten und der anrückenden Polizei überlassen. Er wird als Mörder zu vierzehn Jahren Gefängnis verurteilt."



...im ersten Moment irritierend und schockierend.

Kritisiert wird häufig, dass die Gewalt ästhetisiert wird.

Die Selbstverständlichkeit, die Alex in seiner Gewalttätigkeit zunächst an den Tag legt, zeigt Kubrick, indem er von brutaler Gewalt bestimmte Szenen durch heitere Klassikmusik begleitet. Das Leid der Opfer erreicht Alex nicht im Mindesten.

Der langfristige Erfolg der Aversionstherapie ist strittig. Im Film Uhrwerk Orange von Stanley Kubrick wird ein besonders negatives Beispiel von Aversionstherapie dargestellt.

Kubrick wollte dem Film eine traumähnliche, fantastische Qualität verpassen und filmte viele Szenen mit Fischaugenobjektiven

Gesellschaftskritik. Jede Institution tut das aus ihrer Sicht moralisch Richtige, verfolgt dabei aber stets nur eigene Interessen auf Kosten des Individuums. Kubrick unterstellt der Regierung Machthunger und der Wissenschaft Allmacht.


"Über die Bedeutung der Botschaft des Films gibt es keine Einigkeit. Ein Beispiel einer Interpretation des Films sowie der Buchvorlage ist, dass jedem Menschen die Freiheit gegeben werden sollte, sich schlecht und falsch zu verhalten; denn ein Individuum, das sich gut verhalten muss, ist indoktriniert und zu keiner eigenständigen Persönlichkeitsentfaltung mehr fähig."



Ich war geheilt, alright.





Dienstag, 1. September 2009

loveletter

billet-doux

Ich will das Mädchen sein das du in eine Fotokabine schiebst
und mit dem du dich wie eine komplette Knalltüte verhältst.

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Sonntag, 26. Juli 2009

It looks like shes carrying a pet


And YES, she is wearing one.
Gerade entdeckt, MiuMiu.




Hier die Peta-Kampagne gegen Burberry:


Mehr Infos zur Kampagne gibt's beispielsweise hier.

Dieses Video sagt viel, über das, was WIRKLICH passiert, aus. Ich lege es jedem nahe! Stella McCartney ist ein ganz wunderbarer Mensch!


Ich hoffe, ihr könnt noch atmen.
Fashion hat eben auch eine andere Seite.

Mal so als Zwischenpost.


Unter jedem Post, so wie auch unter diesem, könnt ihr Kästchen anklicken, z.B. das Bof-Kästchen. Gerade eben wurde ich nach der Bedeutung dieses Wortes gefragt. Bof ist Französisch und bedeutet so viel wie 'na ja' oder auch 'null Interesse'. Die Bof-Génération ist übrigens die Null-Bock-Generation:)

Samstag, 6. Juni 2009

welch ein wandel es wäre...




H&M, Herbst-/Winter-Kollektion 09. Quelle hier







Donnerstag, 28. Mai 2009

h&m's fashion against aids... & against FASHION




"...25 Prozent des Verkaufspreises gehen als Spende an Projekte, die sich für die Schaffung eines größeren Bewusstseins für HIV/AIDS einsetzen..."

Eines der schönsten Teile. Aber nicht überzeugend schön, um 20 Euro zu investieren. Die restlichen eher abstoßenden Kampagnenprodukte auf hm.com.



Design: Katharine Hamnett. Organic Cotton. 19.90 Euro

Fazit: Es besteht kein Kaufzwang. Darf gerne bei H&M bleiben. Wertvolle Messages müssen nicht zwingend über derartige Kleidung propagiert werden...


Katharine E. Hamnett (born August 16, 1947, in Gravesend, Kent) is an English fashion designer best known for her political t-shirts and her ethical business philosophy. She graduated from the Central Saint Martins College of Art and Design.

In ihrem Shop gefällt:

CHOOSE LIFE organic cotton vest dress (klick)
1983 re-issue.

This all-encompassing slogan came from a Buddhism exhibition. Appropriation attempted by the anti-abortion lobby. KH (pro-choice) is taking it back.